Verwilderte Hauskatzen

January 19, 2017

 

 Im gesamten Schwarzwald-Baar Kreis gibt es hunderte von verwilderten Hauskatzen, viele Gruppierungen bilden sich durch nette Menschen, die anfangen einigen Tieren Futter anzubieten. Ist diese regelmäßige Futterquelle erst mal ausgemacht wandern dort weitere Katzen zu. Oftmals auch Tiere mit einem festen Zuhause, welche sich nur auf Streifzügen befinden. 

 

 

Bei 2-3 Katzen sieht noch keiner ein Problem, wäre da nicht die Sache mit der Fruchtbarkeit!

In kürzester Zeit vermehren sich die Katzen, werfen Jungtier und paaren sich ihrerseits auch wieder. Einige finden ihren Weg nach der Paarungszeit wieder nach Hause, andere bleiben.

Die übrig gebliebenen Tiere haben in der Regel gelernt den Menschen zu fürchten, fühlen sich nicht wohl in seiner Gesellschaft. 

Krankheiten wie Parvovirose, Katzenschnupfen, Ekto- wie Endoparasiten verbreiten sich rasend schnell. Nun erst bei einer Katzenpopulation von über 10 kranken Katzen wird Handlungsbedarf gesehen. Jedoch fühlt sich keiner zuständig, die Tiere seien ja nicht die eigenen. 

Wenn so eine Gruppe verwilderten Katzen nun ins Tierheim eingeliefert werden erzeugen sie enorme Kosten, in der Regel um die 500 Euro pro Tier, bis sie wieder gesundgepflegt sind.

Sie durchleben Schrecken da sie für die Behandlungen angefasst werden müssen. Die ersten Wochen verbringen sie in kleine Quarantäneboxen in denen eine Flucht vor dem Menschen unmöglich ist. 

Der Infektionsdruck im Tierheim steigt und erfordert strenge Hygienemaßnahmen und kostenintensive Desinfektionsmittel. Plätze für tatsächliche zahme verlorengegangene Hauskatzen werden über Monate blockiert.

Sind die verwilderten Katzen behandelt, geimpft und kastriert haben sie so gut wie keine Chance auf Vermittlung, sie fristen ihr Dasein eingesperrt unter Menschen in ständiger Angst.

Im Moment befinden sich wieder über 15 solcher Katzen im Kreistierheim!

 

Wer kann einem solchen Tier helfen?

Geeignet ist eine Haltung im Freien (z.B. Bauernhof) , mit Unterschlupf und evtl. Zufütterung. 

 

Bitte kastrieren und kennzeichnen Sie ihre Freigängerkatzen!

Füttern sie keine Katzenpopulationen an, es sei denn sie kastrieren die Tiere und können langfristig ihre Versorgung sicherstellen!

Die Behandlungen dieser Katzen so wie die Kastrationen muss der Trägerverein des Kreistierheimes im SBK e.V. aus eigener Tasche zahlen.

Da es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt, ist das Kreistierheim auf Spenden angewiesen um seine Arbeit fortzusetzen !

 

                                         Bitte unterstützen Sie uns, spenden sie jetzt:

 

 

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