Kennzeichnungsarten

Bitte kennzeichnen und registrieren Sie Ihr Tier!

Tierregister

Nur eine Nummer oder Zahl gibt nicht den Besitzer an! Die Besitzerdaten müssen immer irgendwo hinterlegt sein! In der Regel muss dies der Besitzer selbst tun (nicht der Tierarzt).

Es gibt viele verschiedene Tierregister, in dem man sein Tier mit der jeweiligen Kennzeichnung, meist kostenlos, registrieren kann. Auch Tattoos und Ringe können registriert werden.

Die bekanntesten deutschen Register sind FindeFix und Tasso.

 

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Können Sie keine Registrierung ausfindig machen, kann es auch sein, dass das Tier z.B. in einem ausländischen Register gemeldet ist. Der Besitzer befindet sich vielleicht nur im Urlaub in Deutschland oder der Hund kommt ursprünglich über eine Tierschutzorganisation aus dem Ausland und wurde nicht umgemeldet etc.

Die Tätowierung


Mit der Tätowierung kann dem Tier recht günstig beim Tierarzt eine Kennzeichnung im Ohr gemacht werden. Dies ist meist eine Folge von Zahlen und Ziffern. Eine Typische zusammenstellung ist das Ortskennzeichen mit Jahreszahl in dem einen Ohr und das Tierarztkürzel mit Folgeziffer im anderen Ohr. Bei dieser Tätowierart ist nun folgendes abzulesen: Buchstaben rechtes Ohr = Ortskürzel Buchstabe linkes Ohr = Tierarztkürzel Zahl rechtes Ohr = Tätowierungsjahr Zahl linkes Ohr = fortl. Nummer So wurde die erste Katze in Donaueschingen im Jahr 2016 von unserem Haustierarzt Dr. Dillmann tätowiert und wird dort als 48. tätowierte Katze im entsprechenden Jahr geführt. Die Zweite Katze wurde in Donaueschingen im Jahr 2014 von Dr. Dillmann tätowiert und wird dort als 126. tätowierte Katze im entsprechenden Jahr geführt. Um den Besitzer einer Katze ausfindig zu machen, müsste man also in der entsprechenden Tierarztpraxis anrufen, dieser kann dann anhand seines Tätowierungsbuches schauen für wen er die Katze tätowiert hat. Oftmals führen diese Anfragen jedoch ins Leere, der Besitzer ist umgezogen oder verstorben, die Katze wurde weitervermittelt... Schwierig wird es, wenn die entsprechende Tierarztpraxis nicht mehr existiert oder in einem anderen Bundesland nicht ausfindig gemacht werden kann. Es kommt auch vor, dass mehrere Tierärzte mit dem gleichen Kürzel existieren. Ein weiterer Nachteil der Tätowierung ist die Lesbarkeit, oftmals sind die Zeichen schlecht lesbar. Um überhaupt etwas zu erkennen muss die Katze festgehalten werden. Nicht jede Katze lässt dies mit sich machen. Tätowierungsnummern können auch kostenlos in einem Haustierregister registriert werden!




Der Mikrochiptransponder


Eine neuere und sichere Methode ist der Mikrochiptransponder, dabei wird vom Tierarzt ein kleiner Chip unter die Haut gesetzt (meist linke Halsseite). Aber Achtung: der Chip ist in der Regel nicht fühlbar oder sichtbar, er kann nur mit einem entsprechenden Lesegerät ausgelesen werden. Tierärzte, Tierheime und viele Tierschutzvereine besitzen so ein Lesegerät. Der Chip zeigt nur eine 15 stellige Nummer an. Über die ersten 3 Ziffern ist abzulesen, wo der Chip hergestellt wurde. Die Herstellerkennung für Deutschland ist z.B. 276. Wird ein anderes Land angezeigt, heißt es nicht, dass das Tier auch aus diesem Land stammt. Lediglich der Chip wurde dort produziert und kann auch nach Deutschland verkauft worden sein. Oftmals sind diese Tiere jedoch tatsächlich in einem ausländischen Tierregister registriert und diese sollten auf jeden Fall mit überprüft werden. Nur eine Nummer oder Zahl gibt nicht den Besitzer an! Die Besitzerdaten müssen immer irgendwo hinterlegt sein! In der Regel muss dies der Besitzer selber tun (nicht der Tierarzt). Es gibt viele verschiedene Tierregister, in dem man sein Tier mit der jeweiligen Kennzeichnung, meist kostenlos, registrieren kann (auch Tätos und Ringe können registriert werden). Die bekanntesten deutschen Register sind das Deutsche Haustierregister FindeFix und Tasso.




Das Halsband


Trägt ihr Tier ein Halsband, so ist es von weitem schon ersichtlich, dass es sich vermutlich nicht um ein herrenloses Tier handelt. Besonders bei Freigängerkatzen kann ein Halsband sinnvoll sein. Bei Katzen muss jedoch darauf geachtet werden, dass dies mit einem Sicherheitsverschluss versehen ist, welcher sich öffnet, wenn das Tier irgendwo hängen bleibt. Wer ein Glöckchen mit ans Halsband hängt kann dafür sorgen, dass der Jagdterfolg geringer wird, da die Katze von der Beute frühzeitig wahrgenommen wird. Ein Halsband kann auch zusätzlich mit einer kleinen Plombe versehen werden, dort kann man einen Zettel mit der Adresse des Besitzers unterbringen. Nachteil ist, dass die Plombe geöffnet werden muss um den Zettel abzulesen, oder auch oftmals so verloren geht. Eine kleine Plakette erfüllt den selben Zweck, nur kann diese einfacher abgelesen werden. Wer seine Daten nicht jedem zur Verfügung stellen möchte kann auch die Tassomarke am Halsband befestigen. So kann der Finder Tasso verständigen und wenn dort die Daten nicht freigegeben sind, informiert Tasso den Besitzer über den Aufenthaltsort des Tieres. Zusätzlich kann das Halsband mit einm wasserfesten Stift beschriftet werden. Bei Tieren, die sich nicht gerne anfassen lassen, sollte eine Telefonnummer oder andere Tierhalterdaten schon von außen erkennbar sein.




Die Steuermarke


Hunde, die zur Hundesteuer in ihrem Wohnort angemeldet sind, erhalten eine Steuermarke mit ihrer Steuernummer. Wird ein Hund mit der Marke aufgefunden, kann darüber der Halter ausfindig gemacht werden. Auch die Steuermarke wird am Halsband oder Geschirr befestigt. Nachteil ist, dass die Daten nur an Werktagen ausfindig gemacht werden können, wenn das zuständige Amt geöffnet hat. Meist sind bei den Steuerdaten auch keine Telefonnummern hinterlegt, so dass durch eine aufwendige Suche oder der Weg über die postalischen Benachrichtigung lange Zeit in Anspruch nehmen kann. Steuermarken sehen in jeder Stadt etwas anders aus. Manche werden jährlich zum Jahresanfang erneuert, andere gelten als Dauermarken.




Die Beringung


Um einen Vogel zu Kennzeichnen wählt man die Beringung. Dies ist ein kleiner Metallring mit einer Nummer, die man um den Fuss des Vogels legt. Nach der PsitakoseVO (wurde 2012 abgeschafft) mussten alle Papageienvögel beringt sein. Artengeschützte Vögel sind immernoch zu beringen. Züchter beringen ihre Tiere unter anderem, um für jedes einzelne Tier zu belegen, dass es aus einer ordnungsgemässen Nachzucht stammt. Die Rückverfolgung des Ringes ist oft schwierig. Anhand der Züchternummer auf dem Ring kann dieser ausfindig gemacht werden, bei gut geführten Büchern ist dann der Erstbesitzer noch zu ermitteln. Wenn dieser jedoch das Tier weitergegeben hat wird es schon schwieriger den jetzigen Halter zu ermitteln. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit zur Vogelkennzeichnung durch einen Mikrochiptransponder.





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