Das Tierheimneubau-Projekt erhält den Namen:

Kreistierheim 2018

                                                         Nur mit IHRER Hilfe!

Geschichte:

Das Kreistierheim Donaueschingen ist in die Jahre gekommen, bereits 2010 war bekannt, dass die bauliche Substanz des Gebäudes mit einfachen Sanierungmitteln nicht zu erhalten ist. Die ersten Versuche ein neues Kreistierheim zu erstellen scheiterten, teils an der Finanzierung, teils am zukünftigen Standort. Ein Tierheim-Neubau erschien somit aussichtslos.

Man versuchte das alte Gebäude durch eine Umstrukturierung etwas besser an die heutige Haltungsbedingungen und Gesetzgebungen anzupassen. Stieß räumlich und baulich jedoch wieder an seine Grenzen. 

Die ersten Überlegungen wenigstens den ältesten Trakt, das Hundehaus zu modernisieren, wurden geboren. Dies wäre nicht so kostenintensiv wie ein kompletter Neubau und erforderte auch kein neues Grundstück. Wäre da nicht der Hochwasserschutz. Das Kreistierheim liegt im Hochwasserschutzgebiet und bei den ersten Gesprächen mit den zuständigen Behörden wurde ersichtlich, dass nur unter sehr begrenzten und schwierig umsetzbaren gesetzlichen Vorgaben ein Neubau auf dem jetzigen Gelände möglich wäre.

Das Problem der Finanzierung blieb bestehen. Zu diesem Zeitpunkt war auch der laufende finanzielle Unterhalt des Heims noch nicht gesichert, die behördliche Dienstleistung der Fundtierunterbringung noch nicht von allen zuständigen Stellen als notwendige und behördliche Aufgabe angesehen. So wusste man nie im voraus, ob die entstanden Kosten in der Tierunterbringung von den Behörden getilgt wurden und welcher finanzieller Spielraum für den nächsten Monat zur Verfügung stand. 

2013 wurde nach langen Verhandlungen der erste Fundtierpauschalvertrag von Landrat Sven Hinterseh unterschrieben.

Dieser besagt, dass ab nun an das Kreistierheim Donaueschingen hauptsächlich die gesetzliche Aufgabe der Kommunen im Schwarzwald-Baar-Kreis, Fundtiere und herrenlose Tiere artgerecht zu verwahren und zu versorgen übernimmt und dafür eine einwohnerabhängigen Pauschale von 0,46 € pro Kopf, pro Jahr erhält um entstandene Kosten zu decken.

August 2013 macht sich Landrat Sven Hinterseh in Begleitung des Amtveterinärs Michael Langer selbst ein Bild von dem baulichen Zustandes des Heims und sieht Handlungsbedarf.

2014 wurde die Pauschale auf 0,55€ angepasst. Auch dieser Betrag deckt nicht die gesamten Kosten, gibt aber ein gutes wirtschaftliches Standbein, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Frühjahr 2015 die Stadt Donaueschingen nimmt Kontakt zum Kreistierheim Donaueschingen, sowie dem benachbartem Verein der Hundefreunde auf, um von einem neuen Projekt zu berichten, dessen Folge die Verlegung beider Vereine wäre.

Der geplante vierspurige Ausbau der B27 hat zur Folge, dass der Zusammenfluss

von Brigach und Breg fast gänzlich unter der Brücke verschwindet.

Weiter handelt es sich durch die Begradigung um naturferne Flüsse und eine

Renaturierung wäre längs überfällig. So möchte man den Zusammenfluss an

seinen ursprünglichen Platz zurückverlegen, dieser wäre genau zwischen den

beiden Vereinen.

Das restliche Gelände soll zu einem natürlichen Erholungspark werden- 

der Auenpark Donauursprung.

 

 

April 2015 erster Ortstermin mit Stadtbaumeister Bunse und Jens Tempelman vom Stadtbauamt, Herr Koch vom Landratsamt,dem Verein der Hundefreunde, dem Kreistierheim, sowie unserem Architekt Herr Wernet.

Für beide Vereine muss nun ein neues Gelände gefunden werden.

Der erste Vorschlag der Stadt DS ist ein städteeigenes Gelände nur

wenige Meter des ursprünglichen Geländes entfernt. Das Gelände wäre

gross genug um beide Vereine unterzubringen. Mögliche Gebäudestandorte

wurden bereits skiziert und aus verschiedensten Gründen wieder verworfen.

Fragen des Lärmschutzes, Bodenbeschaffenheit, Nachbarschaftskonflikte,

Nähe zur Bundestrasse, Beschattung etc. kamen auf, es wurde nach

Alternativstandorten gebeten.

Juni 2015 ein zweiter Ortstermin findet statt mit den gleichen Teilnehmern, um neue Erkenntnisse zu besprechen. Durch ein Schallgutachten und die Nähe zu den Nachbarn ergibt sich nur ein entsprechender Standort, direkt an der Bundesstrasse. Würden die Vereine das Angebot annehmen sehe dies folgendermasen aus:

Als Alternativstandort konnte kein Gelände gefunden werden, welches die 

Bedürfnisse beider Vereine deckt. Das angebotene Grundstück jedoch war für 

den Verein der Hundefreunde nicht tragbar, im Tausch zu ihrem jetzigen wunder-

schönen natürlichem Gelände. Für das Kreistierheim allerdings liegt das neue 

Gelände weiterhin günstig um von Besuchern auch mit öffentlichen

Verkehrsmitteln erreicht zu werden. Mit dem entsprechenden Management

lassen sich Dinge wie Schallschutz und Beschattung aussreichend einrichten.

So stand die Entscheidung, dass sich die Vereine auf unterschiedliche Standorte

einigen werden, und das Kreistierheim den Vorschlag des Geländes im 

Haberfeld begrüsst.

2016 um den Neubau zu finanzieren sind einige Gelder notwendig. Die ersten Gespräche wegen einer finanziellen Beteiligung mit verschiedenen Institutionen finden statt. Möglichkeiten anderer Förderprogramme werden geprüft.

Der Gesammtbau wird mit Bodenzubereitung auf ca. 3 Millionen geschätzt, wobei 2 Millionen über Zuschüsse und Förderprogramme getilgt werden könnten. So bliebe für den Trägerverein des Kreistierheims Donaueschingen trotzdem noch die gewaltige Summe von ca. 1 Millionen aus Eigenkapital zu tragen.

Juli 2016 mit dem Tag der offenen Tür wir der Spendenmarathon zum Neubau ins Leben gerufen und verschiedenen Projekte vorgestellt. Unter dem Namen  

beginnen die ersten Spendenprojekte.

Anfang August 2016 Sitzung im Landratsamt mit allen Betroffenen, die ersten Pläne und weiteres Vorgehen werden diskutiert. Bis Oktober 2016 müssen die Baupläne feststehen und eine realistische Baukostenschätzung, die Bausumme muss unter 2,5 Millionen gehalten werden. Bodenproben des Geländes sollen entnommen werden um den Untergrund zu beurteilen.

Ende August 2016 Justizminister Wolf und Oberbürgermeister Pauly machen sich mit ihren Parteiangehörigen selbst ein Bild von der Lage und begutachten das Tierheim so wie das Gelände für die geplanten Bauvorhaben.

November 2016 die Baupläne wurden mehrmals überarbeitet und auch wieder um einiges gekürzt um sie auf die vorhandenen Geldern zuzuschneidern. Im Moment scheint es nicht möglich sinnvoll und bedarfsorientiert zu bauen unter einer Summe von 2.700.000 Euro. Ein zweites Architektenbüro wird mit der Bauplanung beauftragt um evtl auf ein anderes Ergebnis zu kommen.

Ende November 2016 der Neubau des Kreistierheims steht auf der Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik. Alle Fakten sind in der Drucksache Nr.126/2016 zusammengetragen. Der Ausschuss beschließt  für 2017 für Planungsarbeiten und erste Baumaßnahmen 200 000 Euro einzuplanen. Dazu kommt eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 800 000 Euro. Außerdem wurde die Verwaltung beauftragt, die Planungen für den Tierheimneubau voranzutreiben.

Ende Januar 2017 das Landratsamt organisierte einen Besuch im Heilbronner Tierheim. Gemeinsam mit den Kreisräten des technischen Ausschusses, Landrat Sven Hinterseh und Amtsveterinär Dr. M.Langer wurde das Tierheim begutachtet um einen Eindruck eines modernen Neubaues zu bekommen. 

Das Heilbronner Tierheim mit Baukosten von ca. 5 Mio. und einer 6-jährige Planungsphase,

ist eines der neusten Tierheimbauten in BW. Besonders durchdacht war der Katzenbereich,

kleine Zimmer für jeweils 2-3 Katzen mit eigenen Aussengehege, sowie grösseren

Gruppenzimmern standen zur Verfügung. In der Ausarbeitung wurde sehr auf hygienische

Aspekte geachtet, artgerechte Gestaltung und gut organisierbare Arbeitsabläufe für das Personal. 

Im Bereich der Hunde ist das Heilbronner Tierheim schlecht als Vergleich anzuwenden,

da diese eine Vielzahl mehr an Hunden unterbringen müssen und für sich die optimale Lösung gefunden haben. Da das Kreistierheim Donaueschingen nur mit 20-30 Hunden berechnet wurde, bestünde die Möglichkeit die Anlage schallisolierter und großräumiger, mit Sicht auf Gruppenhaltung, zu gestalten, um für mehr Ruhe zu sorgen.

Ende März 2017 endlich ist es so weit, der Ausschuss für Umwelt und Technik trifft sich, um den Bau des neuen Kreistierheims zu beschließen. Alle Fakten sind in der Drucksache Nr. 17/2017 zusammengetragen. Ausschuss beschließt den Neubau des Kreistierheims, Baubeginn soll bereits im Herbst 2017 sein. Allerdings konnte die Finanzierungslücke nur durch die Bereitschaft des Trägervereins des Kreistierheims im SBK e.V. einen Kredit von 500.000€ aufzunehmen, geschlossen werden. Nun ist Ihre Hilfe gefragt, spenden Sie mit um den Kredit so niedrig wie möglich zu halten.

3. April 2017 in der Kreistagssitzung wurde nun offiziell der Bau des neuen Tierheimes beschlossen. Alle Fakten sind in der Beschlussniederschrift unter Punkt 4 festgehalten. Das Architekturbüro Weber wurde bis Leistungsphase 4 beauftragt.

Mai 2017 es wird an den Grundrissplänen gearbeitet um sie so optimal wie möglich zu gestalten und das vorgegebene Budget einzuhalten. Gleichzeitig werden kräftig Spenden gesammelt, je mehr Gelder zusammen kommen desto optimaler kann gebaut werden. 

Kreistierheim 2018

                                                         Nur mit IHRER Hilfe!

3. Juli 2017 im Ausschuss für Technik und Umwelt steht das Kreistierheim abermals auf der Tagesordnung unter Punkt 5.

der Ausschuss beschließt die Weiterbewilligung des Architekten bis zur Leistungsphase 9 einstimmig (Beschlussniederschrift). Eine diskutierte Kostendeckelung auf 2,6 Mio. wird es nicht geben.

Am 25. Juli 2017 hat der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung dem Entwurf des Bebauungsplanes „Kreistierheim“ zugestimmt und beschlossen, diesen nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches (BauGB) öffentlich auszulegen.

2. August 2017 öffentliche Auslegung des Bebauungplans „Kreistierheim“ Donaueschingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Entwurf des Bebauungsplanes mit dem zeichnerischen Teil, den textlichen Festsetzungen, der Begründung, der schalltechnischen Untersuchung und dem Umweltbericht mit Anlage 1 (NATURA2000) und Anlage 2 (Pflanzenliste) liegt in der Zeit vom 11. August bis 18. September 2017 im Rathaus I, Rathausplatz 1, Donaueschingen Stadtbauamt, Flur 2. OG 
während der Sprechzeiten zur Einsichtnahme für Jedermann öffentlich aus. 

10. August 2017 der erste Bagger ist auf dem zukünftigen neuen Tierheimgelände zu sehen.

Erdaushub wird angeliefert, da es sich um hochwassergefährdetes Gebiet handelt wird das neue Tierheim etwas erhöht gebaut und benötigt so jede Menge Erde für seine Erhöhung.

Vom Weg zum Klärwerk aus gesehen, befindet sich links die Bundesstraße. Von hier aus würde man nun frontal auf das neue Kreistierheim schauen, der Beginn des Erdlagerfläche ist ca. 8m hinter dem zukünftige Tierheimgebäude. Das Tierheim soll 50m lang werden und besitzt eine Breite von ca. 30m.

Montag den 23.10.17 um 11 Uhr war es nun endlich so weit und der erste Spatenstich für das neue Kreistierheim wurde gesetzt. Ein langersehnter Wunsch geht nun in Erfüllung und die Bauarbeiten für das neue Tierheim beginnen...

Zur Begrüßung sprach Landrat Hinterseh ein paar Worte. 

                                                                 

                                                                 Er bedankte sich bei allen Beteiligten, dass es überhaupt in der Kürze der Zeit

                                                                 möglich war das Projekt Tierheim-Neubau auf die Beine zu stellen, insbesondere

                                                                 auch bei Oberbürgermeister Kaiser und Bürgemeister Pauly über die Bereitschaft

                                                                 der Stad Donaueschingen das Gelände zur Verfügung zu stellen und noch

                                                                 zusätzlich finanzielle Mittel in der Höhe von 500.000€ zuzuschießen.

Danach übergab Landrat Hitnerseh das Wort an Andreas Kuchelmeister

(1.Vorstand Trägerverein des Kreistierheims) für diesen war es ein besonders

großer Tag, da er bereits seit 15 Jahren den Vorsitz inne hat. Seit dem musste

er immer wieder Wege finden, den Betrieb des Tierheims aufrecht zu erhalten,

und suchte bereits schon einige Jahre vergebens nach einer Möglichkeit den

Neubau des Kreistierheims zu realisieren.

 

 

                                     

                                       Bürgermeister Pauly brachte seinen Dank auch gegenüber Landrat Hinterseh zum Ausdruck, den                                           die Verlegung des Kreistierheims ermöglicht auch die Neugestaltung des Zusammenflusses von                                             Brigach und Breg, und die Gestaltung eines Auenparks. Ohne die EU-Fördergelder aus diesem                                             Projekt wäre wohl auch der Neubau des Kreistierheims nicht möglich gewesen. Er wies darauf hin,                                         dass das Projekt Tierheimneubau trotz allem noch ein paar Spenden vertragen könnte...

 

                                        Als letzter Redner trat Herr Weber des Architekturbüros auf, welche mit der Planung beauftragt                                              sind. Er erklärte den weiteren Ablauf des Bauvorhabens. Alle hoffen nun auf einen milden Winter,

                                        dann  wäre die Fertigstellung des Gebäudes bereits im Sommer 2018 möglich.

 

                                         

 

Darauf folgte der Spatenstich:   

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Betriebszeiten: tgl. 8-17 Uhr, Do 8-19 Uhr

 

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