Neubau des Kreistierheims

Das Kreistierheim Donaueschingen ist mittlerweile in die Jahre gekommen.

Die Möglichkeiten des Gebäudes sind ausgereizt.

Nicht nur das Gebäude an sich ist marode und sanierungsbedürftig, auch die Funktionalität und Wirtschaftlichkeit lassen zu wünschen übrig. Eine Grundsanierung des Gebäudes wäre nicht ausreichend und eine Baugenehmigung auf dem jetzigen Gelände wird nicht erteilt.

So war es beim Bau des alten Tierheims jedoch nicht geplant.

Alte Pläne machen ersichtlich, dass die Raum- und Gehegeplanung für die damalige Zeit ihrer Funktion entsprechend gut durchdacht waren.

Jedoch sollten weitere Bauabschnitte (wahrscheinlich aus finanziellen Gründen erst später) folgen. Dies wurde nie umgesetzt...

In den weiteren Jahren wurden die Funktionen der Räume immer wieder den neuen Vorschriften und dem aktuellem Bedarf angepasst, ausreichend waren sie nie!

 

Hier einige Beispiele:

 

Hundezwingergröße und Anzahl

Im Hundehaus waren ursprünglich 40 Boxen/Plätze für Hunde geplant bzw. eingebaut. Die Abmessungen einer Innenbox betrug 1m x 2m = 3 qm pro Tier. Nach moderneren Maßstäben deutlich zu klein.

Vor Jahren wurde bereits jeweils eine Zwischenwand entfernt und die Boxen wuchsen auf 6 qm an. Durch die Maßnahme standen dann bis heute nur noch 20 Boxen/Plätze zur Verfügung.

Auch die heutige Größe ist bereits wieder zu klein, so besagt z.B. die Tierschutzhundeverordnung, dass für ein Hund mit einer Widerristhöhe bis 50 cm, 6 qm durchaus in Ordnung sind, jedoch mit steigender Größe die qm - Zahl der Bodenfläche zunehmen muss (bis 65 cm/8 qm und ab 65 cm/10 qm).

Gruppenhaltung ist erwünscht oder zumindest ein Sozialpartner. Um dies verwirklichen zu können, ist die Zwingergröße für jeden Hund um die Hälfte zu erweitern. So würden ein Zwinger für 2 Dackel eine Mindestgröße von 9 qm aufweisen müssen.

 

Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt für ein Tierheim mit einem Einzugsbereich von über 200.000 Einwohnern (Schwarzwald-Baar Kreis) 50 Hundeplätze.

 

Quarantäne

Die Quarantäne ist eine der wichtigsten Einrichtungen des Heims, besonders in der Fundtierbetreuung zum Schutz der Tiere und Menschen vor Infektionskrankheiten und Seuchen. Im jetzigen Gebäude ist ein Quarantäneraum für 13 Katzen und nur eine Hundequarantänebox vorhanden. Als Kleintierquarantäne dient ein variabler Raum, der bei Bedarf umfunktioniert werden muss.

Um den hohen Hygieneanforderungen genüge zu tun, müssten diese Räume in einem Anbau ausgelagert sein und mit Schleusen versehen sein. Die Räume sollten nicht an reguläre Laufwege des Personals oder der Kundschaft anschließen. Dies ist bei dem jetzigen Gebäude nicht möglich.

 

VerwaltungsBerufsGenossenschaft

Nicht nur die Tierhaltung unterliegt gesetzlichen Normen und Pflichten, so gibt es etliche Regelungen zur Arbeitssicherheit und Gesunderhaltung des Personals. Ein Personalraum muss zur Verfügung stehen, sowie separate Umkleideräumen mit Duschmöglichkeit.

Auch dies lässt sich im jetzigen Gebäude nur bedingt umsetzen.

 

 

Die Beispiele lassen sich unendlich weiterführen. Es ist eine Frage der Zeit, bis die verschiedenen Regelungen und Gesetzgebungen endgültig nicht mehr einhaltbar und somit nicht ausreichend für eine Betriebserlaubnis nach § 11 des Tierschutzgesetzes sind.

 

 

Das Kreistierheim unterliegt einer benötigten Betriebserlaubnis nach §11 TschG. und ist so gebunden an verschiedene Plichten, Regelungen/Gesetzgebungen und Richtlinien. Hier die Relevantesten:

 

sachkundiges Personal

Dokumentationspflicht

Quarantänepflicht

Impfplicht

betreuender Haustierarzt

 

Tierschutzgesetz

Tierschutzhundeverordnung

Polizeiverordnung § 3

Tierheimordnung des Deutschen Tierschutzbundes

Katzenhaltung nach Merkblatt Nr. 43

Kleintierhaltung nach TVT Merkblatt Nr. 46

Vogelhaltung nach TVT Merkblatt Nr. 44

 

Fundrecht (Fundtiere)

VBG Arbeitsschutz

Brandschutzverordnung

Jugendschutzverordnung

 

Um alle Vorgaben einhalten zu können, ist zwingend ein Neubau des Tierheims notwendig.

 

Die Sterne stehen günstig!

Durch ein Renaturierungsprojekt der jungen Donau, der Ausbau der Bundestraße und evtl. Verlegung des Donauzusammenflußes stehen die Sterne nun günstig. Die Stadt Donaueschingen plant das Projekt "Auenpark" auf dem jetzigen Tierheimgelände, dafür müsste das Heim weichen. Städte, Gemeinde und Kreis sehen Handlungsbedarf und sind gesprächsbereit, auch in finanzieller Hinsicht. Jedoch muss der Trägerverein des Kreistierheims SBK e.V. in jedem Fall einen  Eigenanteil aufbringen. Die Höhe ist noch ungewiss.

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